Erfolgloses E-Mail-Marketing? – So werden deine Mails nicht ignoriert

E-Mail-Marketing ist eine tolle Möglichkeit, Kunden zu erreichen und den Erfolg dieser Mails fürs Marketing zu messen. Es gibt klare Zahlen, die bei der Erfolgsmessung helfen und die Optimierung der Conversions unterstützen. Leider ist dies für viele Unternehmen nur eine Theorie, die nicht erreicht wird. Die meisten Unternehmen haben in der Praxis Probleme mit niedrigen Click-Through-Raten, Öffnungsraten und einem schlechten ROI. Welche Strategien braucht es also, um in einem Postfach positiv hervorzustechen?

Die meisten Newsletter sehen wie Werbung aus und gehen deshalb in der Menge an Mails im Postfach unter. Wer mehr als 50 Mails pro Tag bekommt, sortiert werbeähnliche Mails vorsorglich aus, ohne sie zu lesen. Beim E-Mail-Marketing geht es darum, dem Kunden einen klaren Mehrwert zu bieten und schon im Postfach so aufzufallen, dass die Mail gelesen wird.

Um einen erfolgreichen Newsletter zu schreiben, gibt es einige Tipps, die leicht umzusetzen sind.

Der Absender ist fast wichtiger als die Betreffzeile

Ein wichtiger Tipp vorab: Wenn die Mail geöffnet werden soll, muss sie als sinnvoll beziehungsweise wichtig wahrgenommen werden. Deshalb solltest du darauf achten, grundsätzlich relevante Mails zu schicken, die dem Leser einen Mehrwert bieten.

Mails, die auf den ersten Eindruck schon uninteressant erscheinen, werden nicht weiter beachtet. Die Betreffzeile der Mail spielt eine entscheidende Rolle dabei, ob deine Mail geöffnet wird oder nicht. Was aber noch wichtiger als die Betreffzeile ist, ist der Absender der Mail.

Absender sollte nicht der Unternehmensnamen sein, sondern eine Einzelperson. Bei kleineren Unternehmen am besten der Gründer oder Geschäftsführer und bei größeren Unternehmen am besten ein Mitglied des Teams, mit dem der Leser bei Interesse auch sprechen würde. So wird die Mail nicht sofort als Werbung abgestempelt. Gibt es mehrere Abteilungen, lohnt es sich auch, den Empfänger zu wechseln, denn der unerwartete Namen animiert, die Mail zu öffnen. Hier solltest du aber darauf achten, dass auch die Botschaft stimmt.

Der Kunde steht immer im Fokus

Beim Thema der Mail den Kunden nicht vergessen! Heißt, Menschen interessieren sich vor allem für sich selbst, das gilt auch für die Kunden. Deshalb solltest du in der Mail direkt klar machen, warum sie relevant ist. Den Fokus solltest du dabei auf den Leser richten, ohne dabei das Unternehmen zu vergessen. Heißt direkte Anrede verwenden und Bedürfnisse wecken, statt nur über Neuigkeiten zu berichten.

Wo liegt der Mehrwert für den Leser? Für jedes wir/ich, sollte es zwei du/Sie haben. Bei jedem Satz solltest du überlegen, wodurch der Leser einen Mehrwert hat und wie das deinem Kunden weiterhilft.

Storytelling weckt Interesse

Durch die direkte Anrede und die Fokussierung auf den Kunden, wird eine Mail nicht gleich spannend. Sie enthält zwar wertvolle Infos, aber diese müssen auch prägnant beschrieben sein, damit die Botschaft nicht im Grundrauschen untergeht. Storytelling ist hier eine gute Lösung.

In Deutschland wird Storytelling im E-Mail-Marketing noch wenig benutzt, deshalb hast du die Chance damit positiv bei deinen Kunden aufzufallen. Geschichten verpacken Information so, dass sich die Kunden dabei unterhalten fühlen. Dabei sind die Kernelemente einer Story eine Hauptfigur, ein zu lösendes Problem, eine Entdeckung und die Lösung des Problems durch die Entdeckung. Den Fokus der Geschichte solltest du dabei immer auf den Kunden legen und dich fragen, ob die Geschichte relevant für ihn ist. Beispielsweise kannst du erzählen, wie ein Kunde mit Hilfe deines Produktes ein Problem lösen konnte.

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