Google Updates: Was sie für SEO bedeuten

Google Updates – was sie für SEO bedeuten
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Updates von Google gibt es alle paar Wochen, sie bringen Änderungen im Algorithmus mit sich und damit auch Rankingveränderungen.

Eines der größten Updates: Panda Update erstmalig 2011

Das Panda Update ist eines der größten Updates. Der erste Rollout fand 2011 statt. Panda diente als Qualitätsfilter in Bezug auf den textlichen Content einer Webseite und dessen Mehrwert für den Nutzer. Qualitativ hochwertiger Content und einzigartige Inhalte werden besser gewertet, schlechter und unseriöser Content wird abgestraft.

Achten Sie deshalb darauf, nur hochwertigen und informativen Content auf Ihrer Webseite bereit zu stellen, der Mehrwert bietet. Unbedingt zu vermeiden: Doppelter Content.

Hummingbird für besseres Erkennen von Longtail-Suchanfragen

Das Hummingbird Update ist nicht nur eine Änderung im Algorithmus, sondern ist ein grundsätzlich neuer Algorithmus, der die Basis der Suche bildet. Der Name (Kolibri) soll darauf hindeuten, dass die Suchergebnisse schneller und präziser ausgeliefert werden können. Ein Schritt in Richtung semantische Suche. Der neue Suchalgorithmus sucht nicht mehr nach einzelnen Wörtern in der Suchanfrage, sondern Google ist seit Hummingbird in der Lage, die Suchanfrage als Ganzes zu interpretieren und eine semantische Beziehung zwischen den einzelnen Wörtern herzustellen.

Mit strukturierten Daten lassen sich Webseiten besser auf die semantische Suche ausrichten, so können die vorhandenen Daten von der Suchmaschine besser ausgelesen und interpretiert werden.

Mobile Update für besseren Nutzen der mobilen Suche

Im Februar 2015 kündigte sich das Google Mobile Update für April an. Die Seiten sollten für die mobile Suche nutzerfreundlicher gestaltet werden. Wer bis dahin seine Seite nicht mobilfreundlich gestaltet hat, musste große Einbußen in Bezug auf die Sichtbarkeit in Kauf nehmen. Im Mai 2017 fand das zweite angekündigte Mobile Update statt und die meisten Webseiten sind heute mobilfreundlich.

Webseiten mit Responsive Design und mobile Websites werden nach dem Update in den Smartphone-Suchergebnissen besser positioniert.

RankBrain – maschinelles Lernen für bessere Analyse der Suchanfragen

Im Oktober 2015 wurde von Google bekanntgegeben, dass RankBrain bereits im Google-Algorithmus implementiert ist und nach dem Content und den Backlinks als ein wichtiger Rankingfaktor zählt. RankBrain wendet Machine Learning an. Das maschinelle Lernen kann mit Hilfe von Algorithmen eigenständige Lösungen für neue und unbekannte Probleme finden.

Mit RankBrain will Google die Absicht hinter den Suchanfragen analysieren, sodass auch Webseiten angezeigt werden, die nicht den genauen Wortlaut der Suchanfrage beinhalten. Auch Suchanfragen per Sprachfunktion können mit RankBrain besser interpretiert werden.

RankBrain wird bei jeder Suchanfrage genutzt. Andere Rankingfaktoren wie beispielsweise Backlinks und Keywords im Titel haben seit diesem Update an Bedeutung verloren, da Google nun basierend auf maschinell erfassten statistischen Erfahrungswerten in der Lage ist, Beziehungen zwischen Suchanfragen herzustellen.

Phantom Update oder Quality Update für bessere Auswertung der Nutzersignale

Unerwartete Schwankungen, die nicht erklärt werden können, tauchen immer wieder auf. Google testet Änderungen im Algorithmus und kommuniziert diese nicht. Es gibt keinen offiziellen Namen für derartige Updates, deshalb hat sich der Name Phantom Update oder Quality Update entwickelt. Bei solchen Updates steht die Qualität und Nutzerintention im Fokus.

Die Nutzersignale sind ausschlaggebend. Wenn der Inhalt einer Seite nicht thematisch oder strukturell auf die Intention des Nutzers abgestimmt ist, wirkt sich das langfristig auf die Sichtbarkeit der Webseite aus.

Update Fred für Einhaltung der Webmaster-Richtlinien

Anfang März 2017 gab es große Diskussionen wegen eines Updates am Kern-Algorithmus, das lange nicht von Google bestätigt wurde. Ende März wurde das Update von offizieller Seite bestätigt. Hier werden vermutlich Seiten abgestraft, die gegen die Webmaster-Richtlinien verstoßen. Der Mehrwert für den Nutzer steht auch bei diesem Update im Fokus.

Es sind vor allem Webseiten unter den Verlierern, die schlechte Inhalte anbieten und viele Anzeigen haben und Seiten mit stark veraltetem und schlechtem Content mit Überoptimierung. Ebenso Webseiten die nur Content generieren um Affiliate-Marketing zu betreiben.

Localization Update für mehr Relevanz bei lokaler Suche

Ende Oktober 2017 gab es das Localization Update, das mehr Relevanz für die lokale Suche bringen soll. Das Update soll die relevantesten Suchergebnisse pro Nutzer ausspielen. Ziel ist es, die Relevanz der Ergebnisse zu steigern.

Die Bewertung von Webseiten ändert sich nicht, aber globale Portale werden es in Zukunft vielleicht schwieriger haben bei lokalen Suchen zu erscheinen, da lokale Ergebnisse mehr Relevanz haben.

Im März 2018 gab es das derzeit letzte Update im Core-Algorithmus. Normalerweise werden die Updates von Google nicht bestätigt, aber in diesem Fall per Twitter. Das Update soll anscheinend dazu dienen, Seiten zu fördern, die bisher in der Suche unterbewertet wurden, so besagt es Danny Sullivan von Google.

Guter Content und eine gut strukturierte Webseite müssen keine Updates fürchten

Wenn Sie SEO gut und kompetent einsetzen und seriös und transparent arbeiten und den Mehrwert für den Nutzer dabei immer im Blick haben, dann brauchen Sie keines der Updates zu fürchten. Ziel von Google ist es, guten Content ganz nach vorne zu bringen, deshalb arbeiten Sie lieber nach dem Motto „Qualität statt Quantität“, wenn es um Webseiteninhalte geht!

felix media® Team – Felix
Felix Prosch, M.A.

Felix Prosch ist Geschäftsführer der felix media®. Als Online-Stratege und Performance-Marketer ist es sein Ziel, Kunden jeder Unternehmensgröße zu mehr Sichtbarkeit und nachhaltigem Erfolg zu verhelfen.

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